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WordPress

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  1. WordPress

    WordPress 5.4 RC4

    Der vierte Release Candidate für WordPress 5.4 ist live. Wie immer am Anfang der Hinweis, dass Entwicklungs-Releases nicht auf Live-Websites eingesetzt werden sollten. Aktuell ist die finale Version von WordPress 5.4 für den 31. März geplant, und das Core-Team braucht eure Hilfe, um das zu schaffen. Wenn ihr 5.4 noch nicht ausprobiert habt, ist jetzt die Zeit dafür! Zum Testen gibt es zwei Möglichkeiten: Mit dem Plugin WordPress Beta Tester (Anleitung für Nutzung von WordPress Beta Tester). Ladet euch die Dateien des RC4 als ZIP herunter. Detailliertere Informationen zu den Neuerungen in WordPress 5.4 gibt es in den Beiträgen zu Beta 1, Beta 2, Beta 3, RC1, RC2 und RC3. Mit dem RC4 wurden die neue Über-WordPress-Seite committed und Editor-Pakete aktualisiert. Plugin- und Theme-Devs Bitte testet eure Produkte mit WordPress 5.4 und aktualisiert die »Tested up to«-Version in der Readme auf 5.4. Die Priorität beim Testen ist Kompatibilität. Wenn ihr hierbei Probleme findet, meldet sie in den Support-Foren, damit sie vor dem finalen Release ausgeräumt werden können. Im Field-Guide zu WordPress 5.4 gibt es Verweise zu detaillierten Informationen über die größeren Änderungen. Wie ihr helfen könnt Helft mit, WordPress in über 100 Sprachen zu übersetzen. Wenn ihr glaubt, einen Bug gefunden zu haben, könnt ihr ihn im Alpha-/Beta-Bereich des Forums melden. Wenn ihr euch damit auskennt, einen reproduzierbaren Bug-Report zu schreiben, könnt ihr das im WordPress Trac tun. Dort gibt es auch eine Liste mit allen bekannten Problemen. View the full article
  2. Mit WordPress 5.4 wird die Block Variations API in WordPress Einzug halten. Damit ist es möglich, Variationen von Blöcken zu erstellen, die dann auch als eigene Einträge im Block-Inserter angezeigt werden. Ein Beispiel aus dem Core sind die Social-Media-Buttons, die alle eine Variante des Social-Link-Blocks sind. Eine Variation kann Attribute des Blocks vorbelegen, im Beispiel des Social-Link-Blocks definiert jede Variation das service-Attribut mit dem Bezeichner für das soziale Netzwerk. Wie in dem Dev-Post auf WordPress.org gezeigt, weden Variationen wie folgt angelegt: variations: [ { name: 'wordpress', isDefault: true, title: __( 'WordPress' ), description: __( 'Code is poetry!' ), icon: WordPressIcon, attributes: { service: 'wordpress' }, }, { name: 'google', title: __( 'Google' ), icon: GoogleIcon, attributes: { service: 'google' }, }, { name: 'twitter', title: __( 'Twitter' ), icon: TwitterIcon, attributes: { service: 'twitter' }, }, ], variations ist ein Key in dem Objekt, das an registerBlockType() übergeben wird, wie title, edit, attributes, et cetera. Jede Variation bekommt einen Bezeichner name, sowie einen title, der dem User angezeigt wird. Darüber hinaus kann ein Icon angegeben werden und über attributes der Wert für ein oder mehrere Block-Attribute. Mit isDefault wird die Standard-Variation definiert. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, über die Angabe innerBlocks eine InnerBlocks-Komponente des Blocks mit bestimmten Blöcken zu befüllen, das wird beispielsweise bei dem Spalten-Block genutzt, um die unterschiedlichen vordefinierten Spalten-Layouts umzusetzen. Über scope lässt sich noch angeben, in welchem Bereich die Variation verfügbar sein soll, da habe ich aber noch nicht verstanden, was die beiden Optionen block und inserter genau machen. Wenn die Option weggelassen wird, werden beide Bereiche gesetzt. Schade ist, dass die Variationen noch nicht in den Vorschlägen des /-Befehls auftauchen, ansonsten ist das aber eine sehr nützliche Sache. Noch nicht für Gutenberg entwickelt? Ich habe bei KrautPress zwei Artikel geschrieben, die für den Einstieg hilfreich sein könnten: Einrichtung von Webpack für die Gutenberg-Entwicklung. Alternativen Stil für Gutenberg-Block erstellen. View the full article
  3. WordPress

    WordPress 5.4 RC3

    Der dritte Release Candidate für WordPress 5.4 wurde veröffentlicht. Wie immer bei Entwicklungs-Releases gilt, dass ihr sie nicht auf einer Live-Website sondern in einer Testumgebung ausprobieren solltet. Der finale Release ist aktuell für den 31. März geplant, und es ist eure Hilfe notwendig, damit das Core-Team das schaffen kann. Wenn ihr 5.4 noch nicht ausprobiert habt, ist jetzt die Zeit dazu. Dafür gibt es zwei Wege: Mit dem Plugin WordPress Beta Tester (Anleitung für Nutzung von WordPress Beta Tester). Ladet euch die Dateien des RC3 als ZIP herunter. Detailliertere Informationen zu den Neuerungen in WordPress 5.4 gibt es in den Beiträgen zu Beta 1, Beta 2, Beta 3, RC1 und RC2. RC3 enthält Verbesserungen für die neue Über-WordPress-Seite und acht Fixes für die folgenden Probleme: Block-Editor: Update der Node-Pakete von WordPress. Travis: Chromium nur für E2E-Tests herunterladen. media_sideload_image sollte die Original-URL speichern. Das Dashboard-Widget für den Website-Zustand-Status gibt beim ersten Laden eine falsche Zahl aus. Accessibility: Korrekter Wert für tabindex im »Skip To Toolbar«-HTML. Docblock-Verbesserungen für 5.4. Besondere Seiten in der Menüverwaltung kennzeichnen. <hr> statt margin auf der Freiheiten-Seite. Plugin- und Theme-Entwickler Bitte testet eure Plugins und Themes mit WordPress 5.4 und aktualisiert die »Tested up to«-Version in der Readme auf 5.4. Wenn ihr Kompatibilitätsprobleme findet, meldet sie in den Support-Foren, damit sich vor dem finalen Release darum gekümmert werden kann. Im Field-Guide zu WordPress 5.4 gibt es Verweise zu detaillierten Informationen über die größeren Änderungen. Wie ihr helfen könnt Helft mit, WordPress in über 100 Sprachen zu übersetzen. Wenn ihr glaubt, einen Bug gefunden zu haben, könnt ihr ihn im Alpha-/Beta-Bereich des Forums melden. Wenn ihr euch damit auskennt, einen reproduzierbaren Bug-Report zu schreiben, könnt ihr das im WordPress Trac tun. Dort gibt es auch eine Liste mit allen bekannten Problemen. View the full article
  4. WordPress befindet sich fortlaufend in der Entwicklung, das bedeutet je nach Version: Veränderung, Verbesserung, Fehlerbeseitigung, neue Funktionen. Für die Entwicklung ist das Testen künftiger Versionen ein enorm wichtiger Bestandteil. Und hier können alle mithelfen, auch du. Wie das mit dem Plugin „WordPress Beta Tester“ funktioniert, wird in dieser Anleitung beschrieben. Außerdem kannst du so vor der finalen Veröffentlichung überprüfen, ob deine installierten Komponenten (Theme, Plugins) auch nach dem Update funktionieren werden. Sichere Testumgebung Du hast es sicher schon öfters gelesen: Alpha-, Beta- und RC- Versionen sollten nicht auf Live-Websites sondern nur in einer abgesicherten Testumgebung verwendet werden, aber was heißt das eigentlich? Abgesichert/gesichert bedeutet, dass nur du Zugriff auf die komplette Website hast, womit Front- und Backend gemeint sind. Hierfür gibt es mindestens 2 Optionen. 1.) Du richtest einen lokalen Webserver auf deinem Rechner ein und installierst dort WordPress sowie das Plugin WordPress Beta Tester. Verschiedene, auch kostenlose, Programme stehen dir für die Installation eines lokalen Webservers zur Verfügung: XAMPP, MAMP, FlyWheel, Wamp (um nur ein paar Beispiele zu nennen). Falls du das noch nie gemacht hast, bedeutet das natürlich eine gewisse Einarbeitungszeit, aber im Internet findest du gute Anleitungen. 2.) Ein wesentlich schnellerer und vermeintlich einfacherer Weg ist der Passwortschutz, der deine gesamte WordPress-Installation vor fremden Zugriffen absichert. Dafür musst du aber unbedingt ein sehr sicheres Passwort verwenden. Diesen Zugangsschutz kannst du bei vielen Webhosting-Paketen über deinen Kundenaccount einrichten, indem du das Verzeichnis der Test-WordPress-Installation mit einem Passwort versiehst. Oder du machst es manuell: Finde dafür im Internet einen .htaccess-Passwort-Generator, der dir die Dateien .htaccess und .htpasswd generiert. Den Inhalt aus der soeben generierten Datei .htaccess kopierst du an den Anfang der bereits existierenden .htaccess-Datei deiner Test-WordPress-Installation und die Datei .htpasswd lädst du in dasselbe (Stamm-) Verzeichnis deiner Test-WordPress-Installation (wo sich auch die Datei .htaccess befindet) hoch. Sicherheitshalber lade dir VOR diesen Änderungen die ursprüngliche .htaccess-Datei auf deinen Rechner. Du solltest nun beim Aufruf der Website eine Passwort-Abfrage erhalten. Erscheint diese nicht, dann lösche einmal Browser-Cache und -Cookies. Wenn das nichts ändert, solltest du dir Hilfe bei deinem Provider suchen. Keine Panik wenn du nur noch eine Fehlermeldung erhalten solltest, kannst du die zuvor gesicherte .htaccess-Datei wieder hochladen und die geänderte damit überschreiben. Bereit zum Testen Aktuelle WordPress-Version testen Du hast eine abgesicherte Testumgebung (lokaler Webserver oder passwortgeschütztes Verzeichnis in deinem Webhosting-Paket) eingerichtet und dort die aktuelle offizielle WordPress-Version (Zip-Archiv) installiert. Im nächsten Schritt installierst du das Plugin WordPress Beta Tester. Deine komplette Website mit den WordPress-Entwicklungs-Versionen testen Um zu prüfen, ob die installierten Plugins und das Theme deiner eigenen WordPress-Website auch mit der nächsten WordPress-Version noch gut funktionieren, solltest du deine Website in eine gesicherte Testumgebung klonen und anschließend das Plugin WordPress Beta Tester installieren. Für das Klonen existieren diverse Plugins: Duplicator oder All-in-One WP Migration (um nur ein paar Beispiele zu nennen). Im weiteren Verlauf kommt es darauf an, welche Version getestet werden soll, dafür schauen wir uns kurz die existierenden WordPress-Versionen an. Die Versionszweige Die Nummerierung jeder WordPress-Version besteht mindestens aus einer Zahl, gefolgt von einem Punkt und einer weiteren Zahl, wie zum Beispiel 3.7, 3.8, 4.0, 4.9, 5.0 – so werden Major-Versionen in WordPress nummeriert. Für die Kennzeichnung von Minor-Versionen werden ein zweiter Punkt sowie eine weitere Zahl angehängt: 3.7.1, 3.7.3, 3.8.8, 4.9.9 usw. In der Tabelle der verfügbaren Release-Pakete erhält man einen schönen Überblick über diese Versionierung und die Zweige. Minor-Version auswählen Mal angenommen, die Version 7.3.15 ist die aktuelle öffentliche WordPress-Version. Die dritte Zahl (die Zahl hinter dem zweiten Punkt) kennzeichnet eine Minor-Version, in diesem Beispiel die fünfzehnte Minor-Version von WordPress 7.3. Um nun die weitere Entwicklung dieser Minor-Version zu verfolgen und zu testen, was die Minor-Version 7.3.16 bringen wird, wählst du in den Plugin-Einstellungen (Werkzeuge -> WordPress Beta Tester) die Option: Kleinere Versionssprünge, täglich aktualisiert (auf Englisch: Point release nightlies). Im Anschluss klickst du auf Dashboard -> Aktualisierungen -> Jetzt aktualisieren, dadurch wird deine WordPress-Testinstallation auf die tagesaktuelle Entwicklungsversion des Minor-Zweiges aktualisiert. Hinweise Der Button „Jetzt aktualisieren“ wird unentwegt angezeigt, wenn die Option „Kleinere Versionssprünge, täglich aktualisiert“ aktiv ist, selbst wenn keine neuen Updates verfügbar sind. Auch wenn es anders kommuniziert wird: Eine tägliche Aktualisierung findet nicht immer statt. Minor-Version – nur Beta- und RC-Versionen testen Du hast jetzt die Wahl, ob künftige Updates immer für die tagesaktuelle Entwicklungsversion oder nur für die künftigen Beta- und RC-Versionen erfolgen sollen. Entscheidest du dich für letzteres, navigiere wieder zu Werkzeuge -> WordPress Beta Tester wo du die folgende (neue) Auswahlmöglichkeit aktivierst: Beta/RC – Punktueller Release (auf Englisch: Beta/RC – Point release). Das ist ein Kindelement von „Kleinere Versionssprünge, täglich aktualisiert“, das erst sichtbar wird, nachdem das Elternelement aktiviert und der dazugehörige Zweig aktualisiert wurde. Dieser Schritt stellt sicher, dass künftige Beta- und RC-Versionen des Minor-Zweiges über Dashboard -> Aktualisierungen -> „Jetzt aktualisieren“ installiert werden können. Major-Version auswählen Bleiben wir bei dem zuvor angeführten Beispiel. Aktuell wäre demnach die WordPress-Version 7.3.15 und an der Minor-Version 7.3.16 wird gearbeitet. Parallel dazu findet aber auch die Entwicklung der nächsten Major-Version 7.4 statt. Um nun die weitere Entwicklung dieser Hauptversion zu verfolgen und zu testen, was die Version 7.4 bringen wird, wählst du in den Plugin-Einstellungen (Werkzeuge -> WordPress Beta Tester) die Option: Hauptversionssprünge, täglich aktualisiert (auf Englisch: Bleeding edge nightlies). Im Anschluss klickst du auf Dashboard -> Aktualisierungen -> Jetzt aktualisieren, dadurch wird deine WordPress-Testinstallation auf die tagesaktuelle Entwicklungsversion des Major-Zweiges aktualisiert. Hinweise Der Button „Jetzt aktualisieren“ wird unentwegt angezeigt, wenn die Option „Hauptversionssprünge, täglich aktualisiert“ aktiv ist, selbst wenn keine neuen Updates verfügbar sind. Auch wenn es anders kommuniziert wird: Eine tägliche Aktualisierung findet nicht immer statt. Major-Version – nur Beta- und RC-Versionen testen Du hast jetzt die Wahl, ob künftige Updates immer für die tagesaktuelle Entwicklungsversion oder nur für die künftigen Beta- und RC-Versionen erfolgen sollen. Entscheidest du dich für letzteres, navigiere wieder zu Werkzeuge -> WordPress Beta Tester wo du die folgende (neue) Auswahlmöglichkeit aktivierst: Beta/RC – allerneueste Version (auf Englisch: Beta/RC – Bleeding edge). Das ist ein Kindelement von „Hauptversionssprünge, täglich aktualisiert“, das erst sichtbar wird, nachdem das Elternelement aktiviert und der dazugehörige Zweig aktualisiert wurde. Dieser Schritt stellt sicher, dass künftige Beta- und RC-Versionen des Major-Zweiges über Dashboard -> Aktualisierungen -> „Jetzt aktualisieren“ installiert werden können. Immer die aktuelle Version testen Um sicherzustellen, dass du immer mit der aktuellsten Version deines gewählten Zweiges arbeitest, klick vor dem Testen auf Dashboard -> Aktualisierungen -> „Jetzt aktualisieren“. Wechsel zwischen den Versions-Zweigen Du kannst jederzeit auf eins der Elternelemente (Kleinere- oder Hauptversionssprünge) wechseln. Der Wechsel auf eine zuvor installierte Beta- oder RC-Version ist so allerdings nicht möglich. Um bei den obigen WordPress-Beispiel-Versionen zu bleiben: Du hast WordPress 7.4 RC 2 entweder per Zip-Archiv installiert oder über das Plugin WordPress Beta Tester auf diese Version aktualisiert. Im nächsten Schritt wechselst du mithilfe des Plugins auf „Hauptversionssprünge, täglich aktualisiert“, womit die WordPress-Version nun die 7.4-RC2-47460 (fiktiv als Beispiel) ist. Die Option „Beta/RC- allerneueste Version“ bringt kein Downgrade zurück auf WordPress 7.4 RC 2, sondern wird erst wieder aktiv, sobald WordPress 7.4 RC 3 zur Verfügung steht. Downgrade auf die aktuelle WordPress-Version Du kannst über Dashboard -> Aktualisierungen -> „Erneut installieren“ ein Downgrade zurück zur ursprünglichen aktuellen WordPress-Version durchführen. Wenn in der Zwischenzeit allerdings eine neue WordPress-Version veröffentlicht wurde, könnte die Datenbankstruktur verändert sein und in solchen Fällen ist ein Downgrade nicht möglich. Weitere Einstellungen Unter dem Tab „Weitere Einstellungen“ kannst du die E-Mail-Benachrichtigungen deaktivieren, die dich über eine erfolgreiche Aktualisierung informieren. Eine Benachrichtigung erfolgt dann nur noch bei einem fehlerhaften Update. Die zweite Option „Test für neue Funktionen“ soll das Testen versteckter Funktionen ermöglichen, ist aber noch nicht in Gebrauch. View the full article
  5. Im Gutenberg-Editor liegen ein paar Wrapper-Elemente um das Markup aus der edit-Funktion. Der äußerste hat die wp-block-Klasse und ein data-block-Attribut, in dem der Name des Blocks mit dem Namespace steht, bei dem Gruppe-Block beispielsweise core/group. Die Attribute dieses Wrappers lassen sich verändern, so können zum Beispiel Klassennamen eingefügt werden, die etwas über den Wert von Block-Einstellungen aussagen, was für das Styling des Blocks im Backend vorteilhaft oder notwendig sein kann. Ein Weg, der für alle Blöcke funktioniert, ist über den editor.BlockListBlock-Filter. Um einen Klassennamen hinzuzufügen, der den Wert eines Attributs enthält, kann das so aussehen (Lösungsansatz von StackExchange): const { createHigherOrderComponent } = wp.compose; const withStyleClasses = createHigherOrderComponent( ( BlockListBlock ) => { return ( props ) => { if ( props.name !== 'my/block' ) { return <BlockListBlock { ...props } /> } const { myAttribute, } = props.attributes; return <BlockListBlock { ...props } className={ `my-attribute-${ myAttribute }` } />; }; }, 'withStyleClasses' ); wp.hooks.addFilter( 'editor.BlockListBlock', 'slug/with-style-classes', withStyleClasses ); In der an den editor.BlockListBlock-Filter gehängten withStyleClasses-Komponente, die als Parameter den BlockListBlock mitbekommt, prüfen wir zunächst auf unseren Block-Bezeichner my/block. Liegt der nicht vor, geben wir BlockListBlock mit den Eigenschaften unverändert zurück. Haben wir unseren Block, holen wir uns den Wert des Attributs myAttribute und fügen ihn in einen Klassennamen ein, der mit my-attribute- beginnt und mit dem aktuellen Wert des Attributs endet. Ein weiterer Weg, den ich gefunden habe, funktioniert direkt bei der Registrierung eines Blocks über getEditWrapperProps und ist, zumindest in meinem Test, für Dinge wie zusätzliche Klassen nicht geeignet (weil es nicht funktioniert hat, die neue Klasse an die bestehenden zu hängen, sondern nur die bestehenden zu ersetzen), aber für eigene data-Attribute durchaus nützlich und man erspart sich den Einsatz eines Filters. Noch nicht für Gutenberg entwickelt? Ich habe bei KrautPress zwei Artikel geschrieben, die für den Einstieg hilfreich sein könnten: Einrichtung von Webpack für die Gutenberg-Entwicklung. Alternativen Stil für Gutenberg-Block erstellen. View the full article
  6. Bedingt durch die aktuelle Situation, hervorgerufen durch das Coronavirus, hat sich das WordCamp-Retreat-Team in Absprache mit dem WordPress-Community-Support schweren Herzens dazu entschlossen, das WordCamp Retreat Soltau um 1 Jahr zu verschieben. Es findet also im Jahr 2020 nicht statt. Die künftige Entwicklung der Epidemie sowie deren Auswirkungen sind für die nächsten Wochen und Monate nicht absehbar, daher galt es auch, das Kostenrisiko für die Orga, aber auch für alle, die bereits gebucht haben, zu minimieren (Stornogebühren für Hotel, Anreisekosten etc.). Alle weiteren Informationen dazu findest du in der offiziellen Mitteilung des Wordcamp-Retreat-Teams. View the full article
  7. In einem meiner aktuellen Projekte sollte es möglich sein, für Beiträge eines Custom-Post-Types Verknüpfungen zu Beiträgen eines anderen CPTs herzustellen. Ich wusste nicht genau, welche Gutenberg-Komponente dafür am besten geeignet wäre, bin dann aber an dem Feld für die Schlagwörter normaler Beiträge hängen geblieben: bei Nutzereingabe erscheinen passende Schlagwörter und können einer Auswahl hinzugefügt werden. Mit dem FormTokenField-Feld kann das Verhalten nachgebaut werden, in der verlinkten Readme sind alle Optionen für die Komponente aufgeführt. Damit war die Komponente gefunden, die ich nutzen wollte, statt Schlagwörtern werden CPT-Posts vorgeschlagen. So sieht die Komponente bei mir im Einsatz aus (Code ist auf das Minimum verkürzt): // […] // `posts` contains post objects from REST API call. // `selectedPosts` contains array of currently selected post IDs. let postNames = []; let postFieldValue = []; if ( posts !== null ) { // Create post names array. postNames = posts.map( ( post ) => post.title.raw ); // Create array of post titles that match the post IDs that are currently selected. postFieldValue = selectedPosts.map( ( postId ) => { let wantedPost = posts.find( ( post ) => { return post.id === postId; } ); if ( wantedPost === undefined || ! wantedPost ) { return false; } return wantedPost.title.raw; } ); } const postsSelectComponent = <FormTokenField label='Posts' value={ postFieldValue } suggestions={ postNames } maxSuggestions={ 20 } onChange={ ( selectedPosts ) => { // Build array of selected posts. let selectedPostsArray = []; selectedPosts.map( ( postName ) => { const matchingPost = posts.find( ( post ) => { return post.title.raw === postName; } ); if ( matchingPost !== undefined ) { selectedPostsArray.push( matchingPost.id ); } } ) setAttributes( { selectedPosts: selectedPostsArray } ); } } /> Da ich für den User bei den Vorschlägen natürlich nicht die Post-IDs anzeigen möchte, die ich letztlich als Metawert für den Beitrag speichern will, sondern die Titel der Beiträge, ist es etwas komplizierter als das Beispiel aus der Readme, da ich nach dem Auswählen eines oder mehrerer Werte ab Zeile 27 erst die Namen der gewählten Beiträge in die ID umwandeln muss, bevor ich sie speichern kann. Am Anfang des Codes wiederum muss ich die IDs in die Titel umwandeln, um das FormTokenField mit den bereits gewählten Beiträgen befüllen zu können. Wenn ihr bisher noch nicht für Gutenberg entwickelt habt, kann ich euch meinen Beitrag Einrichtung von Webpack für die Gutenberg-Entwicklung bei KrautPress ans Herz legen. View the full article
  8. Ich bin ein großer Fan von Gutenberg. In den letzten Wochen hatte ich allerdings gleich mehrfach das zweifelhafte Vergnügen, bei dem Seiten nach dem Aktualisieren plötzlich im Frontend zerschossen waren, obwohl nicht groß etwas geändert wurde. Der Grund: ein Block-Plugin hatte ein Update spendiert bekommen, mit dem das Markup der Blöcke geändert wurde. Dadurch griffen CSS-Änderungen nicht mehr, die ich im Theme gemacht hatte. Gut, das hätte auch mit Markup passieren können, das über Shortcodes generiert wird. Wenn Gutenberg-Blöcke aber so umgesetzt sind, dass das Markup statisch in der Datenbank gespeichert und nicht erst beim Seitenaufruf generiert wird (zumindest bei meinen Blöcken der Normalfall, wenn ich nicht auf Informationen dynamisch zugreifen muss), dann sieht die Website nach dem Update des Plugins erst mal weiter normal aus, weil sich das Markup erst aktualisiert, wenn die Seiten oder Beiträge aktualisiert werden. Daran hatte ich nicht gedacht, und deshalb flog dem Kunden dann das Seitendesign ein bisschen um die Ohren, statt mir direkt nach dem Update. Bei einem anderen Fall haben die Blöcke im Backend nicht mehr funktioniert, da ich etwas naiv die von Gutenberg bereitgestellten Filter genutzt hatte, um die Bearbeiten-Funktionalität eines Blocks umzubauen. Mein kurzfristiges Fazit daraus ist, dass ich möglichst nur Blöcke von Drittanbietern nutze, wenn sie zu 100 Prozent passen, also keine Anpassung notwendig ist. Da das nicht oft der Fall ist, wird es erst mal auf mehr Eigenentwicklung von Blöcken hinauslaufen. Idee für eine Problemlösung Das kann langfristig natürlich nicht das Ziel sein, aber ich möchte auch ungerne nach einem Update alle Seiten und Beiträge manuell aktualisieren, um dann zu prüfen, ob noch alles heile ist. Daher überlege ich an einer Lösung herum, die automatisch die Seiten und Beiträge aktualisiert, nachdem ein Update eingespielt wurde. Das sollte nicht allzu schwer umzusetzen sein (berühmte letzte Worte eines Entwicklers vor einer dann doch schwierigen Aufgabe). Am besten wäre natürlich, das Tool würde vorher einen Screenshot des Inhalts machen, um nach dem Update vergleichen zu können, ob alles weiter korrekt dargestellt wird. Das Sahnehäubchen wäre noch eine automatische Rollback-Funktion, wenn bei der Prüfung ein Fehler gefunden wird, aber das (und die Screenshot-Vergleichfunktion) führt für den Anfang vielleicht etwas zu weit. View the full article
  9. Vorwort: Torsten Landsiedel hat das #Projekt26 gestartet, bei dem über ein Jahr alle zwei Wochen ein Blogbeitrag und ein Kommentar zu einem anderen #Projekt26-Artikel geschrieben werden sollen. Ich versuche mich auch daran, um das Blog wieder etwas regelmäßiger mit Beiträgen zu füllen. Hier mein (kurzer) Start-Beitrag. Manchmal ist es notwendig, nach dem Speichern eines Posts eine bestimmte Aktion mit den aktualisierten Daten durchzuführen. Der Block-Editor macht es einem da insofern schwer, als dass die bisherigen Hooks wie save_post oder post_updated nicht wie erwartet funktionieren: die Metawerte stimmen zu dem Zeitpunkt noch nicht, sondern sind auf dem alten Stand von vor der Aktualisierung. Abhilfe schafft der rest_after_insert_{$this->post_type}-Action-Hook, der als ersten Parameter das Post-Objekt erhält ({$this->post_type} muss durch den Bezeichner des Post-Types ersetzt werden, also beispielsweise post oder page). Wenn zu diesem Objekt dann via get_post_meta() Daten ermittelt werden, handelt es sich um die neuen Werte. View the full article
  10. In unserem ersten Artikel zu dieser Themenserie haben wir bereits die WordPress Mission, das Publizieren zu demokratisieren, hervorgehoben. WordPress hat bereits ein Werkzeug eingeführt, das unabhängige und kleine Publisher, die nicht die Ressourcen großer Publishing Plattformen haben, unterstützen soll. Der Zugang zu einem freien Content Management System zur Erstellung von Webseiten hat tausenden Menschen geholfen, dass ihre Stimmen online gehört werden können. Nutzer waren dadurch in der Lage ihre Begeisterung für Hobbies, Aktionen, Produkte und vieles mehr zu teilen. Durch diese vielen verschiedenen Stimmen sind wir in der Lage gegenseitiges Verständnis zu fördern, Kreativität zu wecken und eine Umgebung für Zusammenarbeit zu schaffen. Je mehr digitale Communities wir erschaffen, um so leichter ist es zu vergessen, dass Online Sicherheit eine Aufgabe ist die alle betrifft. Digitales Wissen gehört auch zu den Eigenschaften eines guten Digital Citizen (Digitaler Bürger), dies bedeutet allerdings mehr als nur die alltägliche Nutzung eines mobilen Geräts zu beherrschen. Digitales Wissen beschreibt eine Bandbreite von Fähigkeiten, die benötigt werden um erfolgreich online zu recherchieren, Web-Accounts aufzusetzen, Lösungen für die Reparatur von Geräten zu finden und viele andere Dinge. Aber um mehr von der digitalen Welt sicher und verantwortungsbewusst genießen zu können – um ein guter digitaler Bürger zu sein – müssen wir in der Lage sein: Durch eine Vielzahl von Informationen zu navigieren, ohne uns zu überfordern, uns mit verschiedene Perspektiven auseinanderzusetzen, Menschen mit Respekt und Empathie zu begegnen, Informationen zu schaffen, zu kuratieren und zu teilen. Um dies zu verwirklichen, benötigen wir unsere analytischen und sozialen Fähigkeiten aus der Offline-Welt. Hier sind ein paar Erfolgsmethoden unserer Community Mitglieder Online oder Offline, nutze Empathie als Kompass! Die größte Herausforderung ist die Anonymität online. Ohne das direkte Feedback, von Angesicht zu Angesicht, ist es leicht jemanden zu beleidigen mit dem du versuchst online zu kommunizieren. Ohne das persönliche Gespräch, von Angesicht zu Angesicht, und dem daraus resultierenden direkten Feedback, ist es leicht jemanden zu beleidigen mit dem man versucht online zu kommunizieren. In unseren alltäglichen Leben in der Offline-Welt, werden Kommentare überlegter formuliert und tendieren, bei Widerspruch, weniger zu verärgern. Visuelle Zeichen helfen uns zu erkennen, wie eine Anmerkung auf der Gegenseite aufgenommen wird. Im Umkehrschluss hilft dies uns unsere Reaktion und Gegenreaktion besser zu kontrollieren. So lernen wir am besten. Online kann diese Erfahrung abweichen. Eine Tastatur protestiert nicht, wenn wir verärgert hasserfüllte Nachrichten schreiben. Ein Bildschirm zeigt keinen Hinweis, wenn man verletzt wird. Das Fehlen von physischer menschlicher Anwesenheit, kombiniert mit der Anonymität von Online Alter Egos, kann eine Formel für respektlosen und unfreundlichen Umgang miteinander sein. Es ist gut, wenn man sich selbst daran erinnert, dass sich hinter den Avataren, Nicknamen und Handles reale Personen befinden. Die selbe Empathie, die wir bei persönlichen Interaktionen zeigen, sollten wir auch online anwenden. Überprüfe kritisch deine Quellen Wir alle konsumieren von Zeit zu Zeit Informationen ohne Recherche und Faktencheck. Bei dem Meer an Online-Informationen, fühlt es sich für einige von uns so an, als gäbe es keine Zeit für Recherche oder Quellenvergleiche. Für andere kann es unklar sein, wo man beginnen oder was man berücksichtigen sollte. Aber ohne etwas Skepsis und analytisches Denken laufen wir Gefahr ein eingeschränktes und fehlerhaftes Verständnis der Welt zu schaffen. Mit etwas Aufwand können wir das teilen von Fake News und voreingenommenen Informationen umgehen, vor allem bei Themen mit denen wir nicht vertraut oder die neu für uns sind. Fehlinformation kann sich wie ein Lauffeuer verbreiten. Stell dir die folgenden Fragen zur Prüfung von Online-Informationen: Wer ist die Quelle der Information? Ist es plausibel? Ist die Information Fakt oder nur eine Meinung? Besitze deinen Inhalt In der heutigen Zeit war es nie einfacher Inhalte anderer zu kopieren, einzusetzen und zu veröffentlichen. Das bedeutet nicht, dass wir dies tun sollten! Inhalte zu veröffentlichen, die in Wortlaut und Tonfall nicht wirklich ‘dir‘ gehören, machen eine Verbindung mit dem richtigen Publikum unwahrscheinlicher. Aber genauso wichtig ist, dass die Nutzung von Inhalten Dritter möglicherweise das Urheberrecht und geistige Eigentum anderer verletzt. Für mehr Informationen über geistiges Eigentum, besuche die Website der EUIP – Amt der europäischen Union für geistiges Eigentum. Überfliege nicht nur die Geschäftsbedingungen! Hast du dich jemals für einen Online Dienst registriert (um Inhalte zu verbreiten oder gegen Bezahlung anzubieten), der kostenlos war? In unseren schnelllebigen digitalen Leben, neigen wir dazu Geschäftsbedingungen und Warnungen zu überfliegen und übersehen dabei wichtige Informationen, was eigentlich mit unseren Daten geschieht. Wenn wir einen Vertrag auf Papier erhalten, neigen wir eher dazu diesen mehrfach zu lesen – wir geben dieser Aufgabe mehr Priorität und verwenden mehr unserer Zeit darauf. Eventuell fragen wir andere Personen nach ihrer Meinung oder überprüfen noch genauer, bevor wir unterschreiben. Bemerkenswert ist dabei, dass wir dies kaum bei Online Verträgen tun. Als Ergebnis setzen wir unsere Online Privatsphäre und Sicherheit einem Risiko aus. (WordPress nutzt eine GPL Lizenz und sammelt nur Nutzungsdaten, die von uns niemals geteilt werden.) Halte deine Website sicher und aktuell Wenn du deine Stimme online besitzen möchtest, musst du auch deine Reputation beschützen, in dem du deine Veröffentlichungsplattform sicherst. Website können von Angriffen bedroht werden. Hacker könnten versuchen Zugriff zu erlangen, in dem sie Schwachstellen wie eine unsichere Konfiguration, veraltete Plugins und Software angreifen. Im schlimmsten Fall versuchen sie deine Besucher zu betrügen. Öffentlich zugreifbare Kundendaten können sogar zu rechtlichen Konsequenzen führen. Webseiten, die als Sicherheitsrisiko ‘markiert‘ sind, können darüber hinaus unter einer hohe Absprungraten und Verlust des Suchmaschinen Rankings leiden. Dies alles hat Einfluss darauf, wie Suchmaschinen deine Seite positionieren oder ob sie diese sogar ganz blockieren. Gute Vorgehensweisen, wie regelmäßig dein Passwort zu ändern, Sicherheitssoftware zu installieren, ein SSL-Zertifikat zu nutzen und das Kernsystem, Plugins und Themes aktuell zu halten, helfen deine Website abzusichern. Dies garantiert nicht, dass deine Website vor Hackern sicher ist, entsprechend erstelle regelmäßig Backups deiner Seite und speichere diese online wie offline. Dies ist nur eine kleine Zusammenfassung zum Thema Website Sicherheit. Wenn du mehr erfahren möchtest, wie man eine Website sicher hält, magst du vielleicht eine der folgenden Quellen und viele weitere Videos auf WordPress.tv anschauen. Mach mit und hilf dabei das Internet zu einem besseren Ort zu machen! Als Teil der Digital Citizenship Woche, möchten wir dich ermutigen neue Fähigkeiten zu erlernen und mit deinen Kollegen, Freunden und deiner Familie zu teilen. Auf diesem Weg werden wir besser über mögliche Probleme informiert sein und wie man Risiken minimiert. Zusammen können wir dafür sorgen das Internet effektiver und sicherer zu nutzen. Zusätzliche Informationen Site Health Check WordPress 5.2 hat im Admin Bereich neue Seiten eingeführt, die dem Nutzer helfen ihre Webseiten zu überprüfen. Diese können im Werkzeugmenü gefunden werden. Sicherheit und SSL Videopräsentation von Victor Santoyo Über Website Sicherheit und SSL. (Englisch) Videopräsentation von Jessica Gardner warum man sich über SSL Gedanken machen sollte und wie man es nutzt. (Englisch) Videopräsentation von Adam Warner über das Mindset zur persönlichen und Website Sicherheit. (Englisch) Videopräsentation von Miriam Schwab über Content Security Richtlinien. (Englisch) Mehr über SSL Lizenzen auf WordPress.com. SSL Plugins im WordPress Plugin Repository. Mitwirkende Die Übersetzung des Originalartikels ins Deutsche wurde von @dennisheiden als Mitglied des deutschsprachigen WP Marketing Teams erstellt. Wir freuen uns, wenn du uns unterstützen möchtest. View the full article
  11. Das WordPress Projekt ist auf einer Mission, das Publizieren zu demokratisieren. Da WordPress mehr Menschen befähigt, sich im digitalen Raum zu beteiligen, haben wir die Möglichkeit sicherzugehen, dass jeder sicher und verantwortungsvoll daran teilhaben kann. Vom 14. bis 18.10.2019 fand die Digital Citizen Week (Digitaler Bürger Woche) statt. Wir haben gezeigt, wie Open Source als Instrument für Lernende (unabhängig vom Alter) verwendet werden kann, um die wesentlichen Elemente eines guten digitalen Bürgers zu üben und zu formen. Was ist Digital Citizenship? Die digitale Landschaft ändert sich fortwährend und das beeinflusst die Art, wie wir das Internet nutzen. Neue Plattformen entstehen, Menschen finden verschiedene Wege um Informationen zu verbreiten, Gemeinschaften werden geformt, wachsen und schwinden jeden Tag. Die Konzepte und Anwendung zur Förderung eines zivilen Diskurses, kritischem Denken und sicherer Nutzung des Internets bleiben nach wie vor wichtig. Und genau darum geht es im Digital Citizenship. Einfach gesagt, Digital Citizenship ist ziemlich das gleiche, wie das Bürgertum in jeder anderen Gemeinschaft – das Wissen, wie man digitale Gemeinschaften auf eine Art einbezieht, die aufmerksam und sicher ist, mit adäquater Nutzung der Technologie. Josepha Haden, Geschäftsführerin des WordPress Projekts Wer ist ein digitaler Bürger? Digital Citizenship ist für alle Altersgruppen. Jeder der das Internet an einem Computer, mobilen Gerät oder TV nutzt, ist ein digitaler Bürger. Du brauchst nicht bereits technisch versiert sein, vielleicht machst du deine ersten Schritte mit Technologie. Die Digital Citizenship Week ist eine Chance gemeinsam zu reflektieren wie unser Einfluss auf die digitale Welt ist. Sie kann uns helfen unseren Konsum bedachter auszuführen und unsere Interaktion freundlicher. Es ermöglicht uns einen positiven Unterschied für all jene um uns herum zu machen. Alle von uns können sich bemühen (oder lernen), wie man ein besserer digitaler Bürger wird. Dies kann durch den Zugang von Lehrenden zu digitalen Fähigkeiten und bewährten Verfahren beeinflusst werden. Lernklassen für Erwachsene und Gemeinschaftszentren für Technik spielen eine Rolle in der Entwicklung erster technischer Fähigkeiten. Open Source Gemeinschaften wie WordPress machen bereits einen Unterschied in der Förderung der Prinzipien des digital Citizenship, wie dem Teilen von technischem Wissen oder der Verbesserung von Wissen zu Sicherheitsthemen. Sie geben Menschen die Möglichkeit nebenher mit Kollegen und den vielen verfügbaren Ressourcen zu lernen, unabhängig ihrer eigenen Herkunft, Ressourcen oder Fähigkeiten. WordPress Meetups – lokale, informelle Lerntreffen – meistens monatlich, abends an einem Wochentag. WordCamps finden weltweit in Städten statt. Diese Veranstaltungen dauern meist 1-3 Tage und werden von Freiwilligen organisiert und durchgeführt. Die Talks werden hierbei aufgenommen und in der kostenfreien Online-Bibliothek WordPress.tv veröffentlicht. Diese können so komfortabel zu Hause, im Büro oder während eines informellen Beisammenseins angesehen werden. Was können wir als Teil der WordPress-Community tun? Kompetenzen im digital Citizenship, wie viele andere Kompetenzen, die man in einer technisch-fokussierten Welt benötigt, müssen aktuell gehalten werden. Open Source Gemeinschaften bieten hierzu unvergleichliche Möglichkeiten und sind weltweit verfügbar. Als Teil unserer Rolle als Mitglieder von WordPress und anderen Gemeinschaften, können wir solche Kompetenzen an andere weitergeben. Zum Beispiel, indem wir mit anderen Menschen zusammenarbeiten, die weniger digitale Kompetenzen haben. Oder indem man neue Wege findet, wie das Teilen von Wissen spaß macht und für mehr verfügbar wird. Hier sind nur ein paar Wege, wie wir das angehen und so einen größeren Unterschied machen: Als Blogger und Schreiber können wir aufmerksamer sein, wie wir Inhalte verantwortungsvoller schreiben. Als Designer können wir mehr darüber nachdenken, wie die von uns erstellten oder genutzten Designs von unterschiedlichen Menschen gesehen, verstanden und angenommen werden. Als Entwickler können wir Systeme bauen, die allen Nutzern das Finden von Informationen und die Erreichung ihrer Ziele einfacher macht, ihnen Sicherheit beim Besuch unserer Websites bieten und allgemein die Sicherheit zu verbessern. Als Gemeinschaftsmitglieder, durch die Organisation von Veranstaltungen wie WordPress Meetups und WordCamps, helfen wir solchen, die keinen Zugang zu digitalen Kompetenzen haben oder denen das Vertrauen fehlt es anzusprechen oder mit ihrer Familie oder Kollegen zu teilen. Durch diese Events, die Online Videos und andere Ressourcen auf WordPress.tv und durch die Make WordPress Teams, machen wir bereits jeden Tag einen Unterschied. Als Individuen, in der Art wie wir in der Community kommunizieren und aufeinander hören ist genauso wichtig. Dies ist ein vitaler Teil dessen, wie wir positive digitale Bürger heranwachsen und formen möchten. Durch das wachsen unserer positiven digitalen Kompetenzen und einem besseren Verständnis der Online Etikette und Herausforderungen, können wir unsere unmittelbare und breite digitale Welt zu einer positiven und nützlichen Umgebung machen. Es einfacher zu machen, Wissen zu dokumentieren und zu teilen. Betonen, wie in der Gemeinschaft erlernte Kompetenzen in anderen Bereichen unseres digitalen Lebens genutzt werden können. Botschafter für das digital Citizenship schaffen und werden. Du kannst auch in spezifische Veranstaltungen einbezogen werden, die aus dem breiter werdenden WordPress Projekt erwachsen sind, verfochten durch Enthusiasten und solchen, die spezifische digitale Erfahrungen verbessern wollen und die weite Vorteile für die Gemeinschaft bringen. Community Veranstaltungen Der WordPress Übersetzungstag hatte beispielsweise in 2019 weltweit 81 lokale Veranstaltungen. Während der 24 Stunden haben Einzelne mit Sprachkenntnissen verschiedene Bereiche der Plattform in verschiedene Sprachen übersetzt – insgesamt wurden 1181 Projekte bearbeitet. Erstaunliche 221 neue Übersetzer sind an dem Tag dazugestoßen. Zusätzlich gab es einen Live Stream mit Talks, Panel Diskussionen, Interviews, es wurden Tipps und Wissen geteilt um anderen zu helfen, wie man übersetzt. Freiwillige planen jetzt die Veranstaltung für 2020! Geschichten, wie Menschen am WordPress Übersetzungstag zusammengekommen sind. Interviews mit einigen Teilnehmern des letzten WordPress Übersetzungstags geben einen Geschmack davon, wie Freiwillige die Veranstaltung entwickelt haben.Do_action Tage sind WordPress Veranstaltungen, die in lokalen Gemeinschaften organisiert werden, um gemeinnützigen Organisationen eine eigene Online Präsenz zu geben. Jede Veranstaltung bezieht Mitglieder der lokalen WordPress Community ein, plant und baut neue Websites für ausgesuchte lokale Organisationen innerhalb eines Tages. Manche finden an Arbeitstagen statt, andere an Wochenenden. Freiwillige Tess Coughlan-Allen spricht darüber, wie Menschen für das erste do_action in Europa zusammenkommen, um lokale gemeinnützige Vereinigungen zu unterstützen.Finde das nächste do_action Hackaton in deiner Nähe. Digitale Kompetenzen durch WordPress verbessern In diesem Video-Clip spricht Josepha über die digitale Kluft und was aktuelle technologische Trends für die Zukunft bedeuten. Sie erforscht was es benötigt, um in der digitalen Landschaft kompetent zu sein und wie WordPress genutzt werden kann, um solche Kompetenzen aufzubauen und zu perfektionen.Mitwirkende Vielen Dank an @webcommsat für die Recherche und das Schreiben dieses Artikels und an @yvettesonneveld für ihre unterstützende Arbeit in dieser Serie. Die Übersetzung des Originalartikels ins Deutsche wurde von @matthiasbathke als Mitglied des deutschsprachigen WP Marketing Teams erstellt. Wir freuen uns, wenn du uns unterstützen möchtest. View the full article
  12. Am Wochenende hat das WordCamp Stuttgart stattgefunden und dank des WordPress.tv-Teams sind bereits alle aufgezeichneten Sessions auf WordPress.tv zugänglich. Wenn ihr also einen Talk oder das gesamte WordCamp verpasst habt, könnt ihr den oder die Talks dort nachgucken. Vielen Dank an das WordPress.tv-Team für die gute und schnelle Arbeit! View the full article
  13. Die Dokument-Sidebar des Block-Editors ist in unterschiedliche Bereiche unterteilt, etwa einen für das Beitragsbild und bei Beiträgen einen für Schlagwörter. Manchmal kann es sinnvoll sein, bestimmte Bereiche auszublenden, um die Sidebar übersichtlicher zu machen, etwa wenn keine Beitragsbilder genutzt werden. Hier zeige ich, wie das funktioniert. Jeder Bereich in der Sidebar hat einen eigenen Bezeichner, über den er entfernt werden kann. Wie die Bereiche heißen, kann im GitHub-Repo von Gutenberg herausgefunden werden, dort gibt es ein Verzeichnis mit dem Code für die Standard-Sidebar-Bereiche. Öffnet man da beispielsweise die index.js des featured-image-Ordners, findet sich folgende Zeile im Code: const PANEL_NAME = 'featured-image'; featured-image ist der Bezeichner, den wir für das Ausblenden benötigen. Der Editor bietet uns eine Funktion removeEditorPanel, die als Parameter einen Bereichs-Bezeichner erwartet und diesen Bereich dann ausblendet. Für das Beitragsbild sieht das wie folgt aus: wp.domReady( () => { const { removeEditorPanel } = wp.data.dispatch('core/edit-post'); // Remove featured image panel from sidebar. removeEditorPanel( 'featured-image' ); } ); Damit sollte der Beitragsbild-Bereich nicht mehr ausgegeben werden. Das lässt sich im Zusammenspiel mit der Prüfung auf bestimmte Beitrags-Typen zum Beispiel auch nur auf Seiten einschränken. Wenn ihr noch keinen Code für den Block-Editor geschrieben habt, könnten meine Beiträge »Einrichtung von Webpack für die Gutenberg-Entwicklung« und »Alternativen Stil für Gutenberg-Block erstellen« bei KrautPress hilfreich sein. View the full article
  14. Einmal wöchentlich, immer mittwochs, 22:00 Uhr MEZ, trifft sich das Core-Entwicklungs-Team zu einem öffentlichen Meeting im Channel #core auf wordpress.slack.com. Thema war dieses Mal der geplante Release von WordPress 5.3. Josepha @chanthaboune hatte vorab in einem Beitrag die anvisierten Releasetermine veröffentlicht. Im Meeting wurden die Inhalte des Beitrages diskutiert. Die geplanten Termine für WordPress 5.3 fanden Zustimmung und sehen wie folgt aus: Beta 1: 23. September 2019 Release-Candidate: 15. Oktober 2019 Release der finalen Version: 12. November 2019 Die Release-Leads für 5.3 werden in den nächsten Tagen bekanntgegeben. Für mögliche Neuerungen in 5.3 wurden bereits Vorschläge gesammelt (s. Beitrag). Sicher ist, dass viele Funktionen aus der steten Weiterentwicklung des Plugins Gutenberg in die neue Hauptversion einfließen werden. Eine Überraschung hatte Josepha dann direkt am Anfang des Meetings für uns noch parat: Ein neues WordPress-Standard-Theme soll mit WordPress 5.3 ausgeliefert werden: Twenty Twenty. Der Vorschlag von ihr, abweichend von der bisherigen Praxis einfach einmal ein Community-Theme, das bereits „coole Dinge basierend auf den neuen WordPress-Funktionen bietet“, zu nehmen und an die Anforderungen von 5.3 anzupassen, fand regen Zuspruch. View the full article
  15. Laut Erhebung des statistischen Bundesamtes gab es in Deutschland im Jahr 2017 insgesamt 2.068 Städte. Die Anzahl der WordPress-Meetups in Deutschland beträgt 34 plus je eins in Österreich und in der Schweiz. Es liegt auf der Hand: alleine aufgrund der räumlichen Distanz ist es nicht allen möglich, ein WordPress-Meetup zu besuchen. Aber auch andere Gründe, wie z. B. körperlicher, psychischer, finanzieller Art, können eine Teilnahme verhindern oder man möchte schlicht seine Anonymität im Internet wahren und nicht auf irgendwelchen Bildern oder in Videos auftauchen. Und hier kommt Judith Schröer (@judithschroeer) ins Spiel, sie hatte die geniale Idee, WordPress-Meetups für den deutschsprachigen Raum einfach online abzuhalten und somit für alle über das Internet zugänglich zu machen. Ich erhielt die schöne Gelegenheit, Judith zu interviewen. Du erfährst von ihr nachfolgend etwas über die Vor- und die Entstehungsgeschichte, über den Ablauf eines Online-Meetups, die minimalen Voraussetzungen zur Teilnahme und vieles weitere mehr. Das nächste Online-Treffen findet übrigens am 24. Juli um 19:00 Uhr statt. Nach diesem Interview wurde eine Sicherheitslücke in Zoom bekannt, die ausschließlich die installierte Zoom-Version betrifft. Es wird daher dringend geraten, Zoom nicht zu installieren, sondern über den Browser – wie von Judith erklärt – teilzunehmen. Mehr über die Sicherheitslücke erfährst du hier. Update 11.7.2019: Mittlerweile wurden sowohl von Zoom (Mittwochabend), als auch von Apple Updates veröffentlicht, mit denen diese Sicherheitslücke behoben werden soll. Von Apple wurde ein „stilles Update“ durchgeführt, Zoom sollte umgehend aktualisiert werden – mehr dazu auf Heise-Online.de. Vorstellung Hallo Judith, magst du dich erst einmal vorstellen? Was machst du beruflich? Was verbindet dich mit WordPress und seit wann nutzt du es? Ich bin digitale Betriebswirtin und berate kleine Unternehmen, wie sie digitale Strukturen aufbauen können. Dazu gehört halt auch WordPress. 2008 ist mir WordPress das erste Mal begegnet – damals noch als Angestellte. Seit 2015 bin ich selbständig und nutze es für meine Website. Wie kamst du auf die Idee, ein Treffen zu organisieren, das nur online stattfindet? Beim Contributor-Day Ende Januar 2019 in Köln äußerte ich meinen Wunsch nach einem virtuellen WordPress-Meetup. Zum einen, weil ich zwar nicht immer in Köln bin, doch ich mich in der Community wohlfühle. Zum anderen gibt es nicht überall in Deutschland ein WordPress-Treffen, doch die WordPress-Community wohnt auch in Hintertupfingen. Das ist einfach blöd und entspricht nicht dem Inklusionsgedanken von WordPress – meiner Meinung nach. Ein Online-Treffen ergänzt die lokalen Treffen ganz gut und gibt jedem die Chance, dabei zu sein. Der Vorschlag fand Anklang und im Februar haben wir das dann mal ausprobiert. Welche WP-Meetups hast du gegründet? WP-Meetup Online – https://wpmeetup-online.de/ Organisation des ersten Treffens Hast du das erste Meetup alleine organisiert? Ja, alleine organisiert im Sinne von: ich habe die Technik gestellt und den Vortrag gehalten. Doch ich habe im Februar schon Unterstützung erhalten, in dem die Community die Veranstaltung (damals noch auf Eventbrite) fleißig teilte und darauf hinwies. Wenn ich mir vorstelle, ich würde ein WP-Meetup (egal ob lokal oder online) gründen wollen, ich wüsste gar nicht, wie ich anfangen sollte. Wie erging es dir, wie bist du vorgegangen? Richtig, so ging es mir auch ich erhielt Hilfe aus der Community. Den Link, wo ich das Meetup offiziell bei WordPress anmelden konnte, z. B. Und dann, als klar war, dass dieses Meetup nicht offiziell unter WordPress laufen kann, hat mich auch die Community wieder unterstützt. Angelika Reisiger, also du hast in den offiziellen Slack-Kanälen darauf hingewiesen, dass ich Hilfe bräuchte und dann haben sich sofort die ersten gemeldet: @screamingdev hat die Kosten für die Meetup-Gruppe bei meetup.com übernommen, damit dieses Treffen wie alle anderen Meetups auch auf dieser Plattform auffindbar ist. Matthias Kurz (@mazzomaz) hat mit WP-Projects das Hosting beigesteuert, du das Webdesign sowie die Website-Gestaltung (wpmeetup-online.de) und du bist ja auch redaktionell dabei. Von mir kommen die Organisation und die Plattform (Zoom), auf der das Meetup stattfindet. Wie bist du an die geeignete Online-Plattform gekommen? Welche Voraussetzungen sollte sie deiner Meinung nach erfüllen? Mir ist es grundsätzlich wichtig, dass jeder schnell und ohne viele technische Kenntnisse an den Meetups teilnehmen kann. Deshalb setze ich Zoom ein. Ich nutze Zoom bereits seit längerem, schätze die Flexibilität und fühle mich damit recht wohl. Es ist einfach in der Handhabung, Meetups können auf Wunsch auch aufgezeichnet werden oder ich öffne verschiedene virtuelle Räume, in denen unterschiedliche Themen besprochen werden. Welche Kanäle hast du genutzt, um Leute über das Meetup zu informieren? Hast du um Anmeldungen gebeten oder dich überraschen lassen, wer alles kommt? Das erste Meetup ging über Eventbrite, Facebook und Twitter und jeder musste sich vorab registrieren. Auch jetzt bei Meetup.com ist das so, denn ich kann nur denjenigen einen Link zu unserem Zoom-Treffen schicken, der sich vorab angemeldet hat. Wie viele waren beim ersten Treffen anwesend? Das schwankte zwischen 15 und 20 Personen. Hattest du dir einen Plan für den Ablauf des ersten Treffens zurechtgelegt? Oder habt ihr euch einfach erst einmal getroffen und kennengelernt? Ich bin ja so oft wie möglich beim Kölner Meetup dabei und habe mich im Ablauf an dem Meetup orientiert: eine kurze Vorstellungsrunde und dann der Vortrag. Im Anschluss dann noch Fragen zum Vortrag, bzw. Fragen zu beliebigen WordPress-Themen. Verantwortung Mit der Gründung eines Meetups hast du auch eine gewisse Verpflichtung übernommen. Du kannst zum Beispiel Termine nicht kurzfristig platzen lassen. Hast du dir im Vorfeld darüber Gedanken gemacht? Ehrlich gesagt: nein. Meine Termine sind sowieso eher langfristig geplant und ich muss jetzt schon drumherum organisieren. Außerdem muss ich ja lediglich online anwesend sein, das werde ich wohl auch noch schaffen, falls ich mit Grippe flachliege oder im Ausland bin. Allerdings hoffe ich auch auf die Hilfsbereitschaft der Community und dass im Notfall jemand für mich einspringt. Hast du dir Hilfe gesucht und Co-Organisatoren gefunden? Bisher noch nicht! Das mit den Co-Organisatoren ist aber ein guter Tipp – das werde ich mal im Hinterkopf behalten. Welche Vorgehensweise empfiehlst du? Ich werde mal auf andere Meetups zugehen und fragen, wie das bei ihnen gelaufen ist. Gestaltung eines Meetups Ein Meetup ist für alle offen, egal ob die Leute WordPress beruflich oder privat nutzen, ob sie erfahren damit umgehen oder hier völliges Neuland betreten. Ich stelle mir das sehr schwierig vor, bei solch gemischten Vorkenntnissen Themen zu finden, die niemanden überfordern oder langweilen. Welches Rezept hast du dafür? Ich versuche darauf zu achten, dass immer für jeden etwas dabei ist. Ansonsten hilft es immer, die Teilnehmer zu fragen, was sie sich wünschen. Dafür wurde auf der Website auch der Bereich Ideen eingerichtet. Hier können Wünsche geäußert werden und die Community kann darüber abstimmen. Perspektivisch ist es bei Online-Treffen auch möglich, dass auch zwei virtuelle Räume geöffnet werden können. Hier können sich dann Experten mit dem einen und Anfänger mit einem anderen Thema beschäftigen. Legt ihr für das nächste Treffen Themen fest, werden Vorträge gehalten oder ergibt sich die inhaltliche Gestaltung spontan? Wer entscheidet das überhaupt? Grundsätzlich werden, wie bei anderen Meetups auch, Vorträge gehalten. Für den Anfang habe ich das jetzt entschieden, danach entscheidet die Community über die Themen. Wie lange dauert ein Meetup in der Regel, wie viel Zeit sollte man mindestens einplanen? Ich habe jetzt erstmal großzügig 2 Stunden angesetzt. Im Gegensatz zu den lokalen Meetups entfallen beim Online-Meetup die Pausen. Denn jeder sitzt ja bereits zu Hause (meistens) und kann sich etwas zu trinken holen oder eine Raucherpause einlegen. Dadurch entfällt leider auch ein wenig das Netzwerken untereinander (was ich persönlich sehr schade finde, doch ich habe noch keine Lösung dafür. Für Vorschläge bin ich offen!). Sollte es länger dauern, ist es auch okay. Findet das Meetup regelmäßig statt? Ja, es findet regelmäßig am 4. Mittwoch des Monats von 19:00 bis 21:00 Uhr statt. Wird nach den Treffen eine Nachlese oder Dokumentation erstellt? Würdest du das generell als nützlich einstufen? Ja, das ist geplant, weil ich es auch als sehr nützlich empfinde, wenn man irgendwo nochmal gesammelt die Präsentation findet mit all den Links oder Quellen, die so genannt wurden. Was erwartet Leute bei ihrem ersten Besuch eines Meetups? Müssen sie irgendwelche Voraussetzungen erfüllen, werden sie von euch angesprochen und miteinbezogen, darf überhaupt jeder teilnehmen? Hast du einen besonderen Rat für sie? Es ist jeder herzlich willkommen, der Interesse hat und teilnehmen will. Auch bei unserem Meeting gilt der Code of Conduct. Ich finde das wichtig, denn nur weil wir uns nicht persönlich gegenüber stehen heißt das nicht, dass keine Regeln gelten. Du brauchst dich nur auf Meetup.com zum Event anmelden, damit du den Zoom-Link erhältst. Zoom funktioniert auch auf dem Smartphone oder dem Tablet, in dem Fall musst du die App vorher installieren, damit du teilnehmen kannst (Bitte den Sicherheitshinweis am Anfang des Artikels beachten). Ansonsten – trau dich – komm einfach vorbei, wir freuen uns auf dich! Meetup.com und die Plattform Zoom Wie kann man sich für das Online-Meetup anmelden? Bitte melde dich hier auf Meetup.com für das jeweilige Event an, welches dich interessiert. Nur dann kann ich dir am Tag des Events den Link zu unserem Online-Zoom-Treffen zumailen. Muss man dafür irgendetwas installieren? Nein, musst du nicht. Zoom hätte das zwar gerne, doch du kannst das umgehen (Bitte lies dazu auch den Sicherheitshinweis oben). Hier mal ein Screenshot: Diese Ansicht erhältst du, wenn du auf den Zoom-Link klickst, den ich dir vorher zumaile. Gibt es eine einfache Anleitung für die Nutzung von Zoom bei einem Meetup? Was sollte man aus technischer Sicht vor der Teilnahme am Meeting idealerweise über die Handhabung von Zoom wissen? Du brauchst im Prinzip nur Kopfhörer und Mikrofon. Das, was heutige PCs, Laptops, Smartphones oder Tablets sowieso haben. Hier habe ich mal ein YouTube-Video gefunden, wie du einem Zoom-Treffen beitrittst. Wenn du Zoom via Laptop/PC nutzt, läuft die Anwendung erfahrungsgemäß im Chrome besser als im Firefox. Zoom ist meiner Meinung nach recht selbsterklärend. Welche Daten müssen Teilnehmer von sich preisgeben, wenn sie am Online-Meetup teilnehmen möchten? Sie müssen sich bei Meetup.com registrieren mit einem Namen und einer E-Mail-Adresse. So erhalten sie dann den Link zum Zoom-Meeting. Um am Zoom-Meeting teilzunehmen, musst du auch einen Namen eingeben, ansonsten benennt Zoom dich als Gast. Und dann wird es komisch in der Vorstellungsrunde, wenn ich dich anspreche: „Hallo Gast, magst du dich bitte vorstellen?“ Wofür wird der Account bei meetup.com benötigt? Alle WordPress-Treffen haben ihre virtuelle Heimat bei Meetup.com, so auch wir. Nur wenn du dich dort registrierst, erhältst du am Tag der Veranstaltung auch den Zugang zu unserem Online-Treffen. Kosten Ist die Teilnahme an einem Online-Meetup kostenpflichtig? Nein. Entstehen dir persönlich irgendwelche Kosten für die Durchführung des Meetups? Wenn ja, welche? Mir als Organisatorin entstehen Kosten durch die Bereitstellung von Zoom. In der kostenlosen Variante sind nur Treffen bis 40 Minuten für mehrere Teilnehmer kostenlos. Das ist dann doch zu kurz für ein WordPress-Meetup. Besteht die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Foundation? Generell für lokale Meetups ja. Doch da wir nicht offiziell von WordPress anerkannt werden, tragen wir alle die Kosten selbst. Meetups arbeiten nicht wirtschaftlich. Aber soweit mir bekannt ist, finden sich mit Glück durchaus Sponsoren. Was sponsern sie, wofür und was erwarten sie im Gegenzug? Hast du da schon Erfahrungen sammeln können? Screamingdev hat die Meetup-Gruppe gesponsert, Matthias Kurz von WP-Projects das Hosting, du die Website und bisher kam noch niemand mit einer Forderung auf mich zu. Doch ich denke, dass wir unsere Sponsoren auf unserer Website nennen werden. Denn nur dank ihnen ist das Online-Treffen in dieser Form möglich. Veranstaltungen, Speaker, Ideen Wo kann man sich über zukünftige Veranstaltungen informieren? Alle Infos findest du auf unserer Website oder bei Meetup.com Wie findest du Speaker für eine Veranstaltung? Hm, das ist verschieden. Teilweise frage ich sie persönlich, wenn ich weiß, welche Vorträge sie anbieten. Manchmal frage ich auch einfach, wer einen Vortrag halten will oder jemand kommt auf mich zu und sagt mir, dass er einen Vortrag halten möchte. Letzteres ist eher selten Kann man Themen für künftige Meetups vorschlagen, wenn ja, wie? Ja klar – darüber freue ich mich immer! Bitte gehe hier auf unsere Seite Ideen und trage deinen Vorschlag ein. Es dauert ein wenig, bis er veröffentlicht wird, da unsere Redaktion ihn immer erst freischalten muss. Kann man sich als Speaker für ein Online-Meetup einbringen, wenn ja, wie? Natürlich – gerne! Entweder auch über die Ideen-Seite oder du sprichst mich persönlich an über Slack (@diavola), Meetup.com oder per E-Mail. Bisheriges Feedback Das erste und bislang einzige Online-Meetup fand im Februar statt. Wie waren die Reaktionen? Durchweg positiv. Es waren auch Teilnehmer aus Österreich und der Schweiz dabei, Anfänger wie Fortgeschrittene und Wünsche für die nächsten Meetups wurden auch schon genannt. Das hat mich dann ermutigt, die nächsten Schritte zu gehen. Gerade beim #WordpressMeetupOnline. Quatschen über #Wordpress mit Leuten aus Köln, Berlin, Münster und sonst wo. @JudiCGN führt charmant durch den virtuellen Abend. pic.twitter.com/qMFcZQZAgl — Ralf Thees (@herrthees) February 27, 2019 Magst du uns noch etwas sagen? Danke für den ausführlichen Fragebogen und deine Arbeit damit, ich bin sehr gespannt darauf, wie sich das Online-Meetup entwickeln wird. Liebe Judith, vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, alle Fragen zu beantworten und auch für diese tolle Idee und deren Umsetzung. Aber an dieser Stelle auch ein Danke an alle Speaker, die dazu beitragen (werden), das Projekt am Leben zu erhalten. Alle Folgen der Interview-Reihe: WordPress Meetup, was ist das und wie kann ich teilnehmen oder selbst eins organisieren? WordPress Meetup – Teil 2: Interview mit dem Gründer des Meetups Hannover WordPress Meetup – Teil 3: Interview mit dem Gründer des Meetups Franken WordPress Meetup – Teil 4: Interview mit dem Gründer des Meetups Hamburg WordPress Meetup – Teil 5: Interview mit den Gründern des Meetups Paderborn WordPress Meetup – Teil 6: Interview mit zwei Organisatoren des Meetups Köln WordPress Meetup – Teil 7: Interview mit einem Organisator des Meetups Berlin Das erste WordPress Meetup (Berlin) für weibliche WordPress-Nutzer WP-Meetup Online – Interview mit der Organisatorin Judith Schröer View the full article

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