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  • Seit der Version 3.7 werden WordPress-Versionen standardmäßig automatisch aktualisiert. Das Update auf einen neuen Zweig (z. B. 4.1.x auf 4.2, oder 4.9.8 auf 5.0 oder 4.9.9 auf 5.0.1) erfordert aber weiterhin ein manuelles Eingreifen.
    Sicherheits-Updates werden rückwirkend bis zur Version 3.7 standardmäßig automatisch ausgeliefert, ein Upgrade auf einen anderen Zweig ist also nicht obligatorisch. Wie das alles im Detail funktioniert, soll dieser Artikel näher erklären.
    Was sind Major- und Minor-Versionen von WordPress?
    Die Nummerierung jeder WordPress-Version besteht mindestens aus einer Zahl, gefolgt von einem Punkt und einer weiteren Zahl, wie zum Beispiel 3.7, 3.8, 4.0, 4.9, 5.0 – so werden Major-Versionen in WordPress nummeriert. Für die Kennzeichnung von Minor-Versionen werden ein zweiter Punkt sowie eine weitere Zahl angehängt: 3.7.1, 3.7.3, 3.8.8, 4.9.9 usw.
    In der Tabelle der verfügbaren Release-Pakete erhält man einen schönen Überblick über diese Versionierung und die Zweige.

    Was ist ein Zweig?
    Ein Zweig (Branch) beinhaltet eine Major-Version und alle Minor-Versionen, die zu ihr gehören. Zum Beispiel besteht der 4.8-Zweig aus der Major-Version 4.8 plus allen Minor-Versionen von 4.8.1 bis 4.8.8 (Stand 16.12.2018) sowie plus allen zukünftigen 4.8.x-Releases

    Kurz zusammengefasst:
    Minor-Version = 4.x.x oder 3.x.x oder 5.x.x usw.
    Major-Version = 4.x oder 3.x oder 5.x usw.
    Zweig = 1 Major-Version + dazugehörige Minor, z. B. 4.3 plus 4.3.1, 4.3.2 usw.
    Die automatische Aktualisierung erfolgt nur innerhalb eines Zweiges
    Seit der WordPress-Version 3.7 werden Minor-Updates automatisch und im Hintergrund ausgeführt. Diese kleinen Updates liefern Patches für die WordPress-Wartung und/oder WordPress-Sicherheit und/oder Strings für die WordPress-Sprachdateien aus.
    Voraussetzung dafür ist natürlich, dass diese automatische Update-Funktion nicht durch eine Konstante, einen Filter, oder durch ein Plugin deaktiviert wurde. Informationen darüber, wie man die automatischen Hintergrund-Updates feintunen (deaktivieren oder gezielt aktivieren) kann, findest du hier.
    Das Update auf einen anderen Zweig kann standardmäßig nur manuell durchgeführt werden
    Eine Major- oder Minor-Version eines Zweiges wird nicht automatisch auf eine Major- oder Minor-Version eines anderen Zweiges aktualisiert, sondern erhält (falls erforderlich/verfügbar) ein automatisches Update auf die nächste Minor-Version innerhalb des eigenen Zweiges.
    Zwei aktuelle Beispiele
    Am 6. Dezember 2018 wurde die WordPress-Version 5.0 (Major-Version, 5.0-Zweig) veröffentlicht, die aktuelle Version war bis dahin WordPress 4.9.8 (Minor-Version, 4.9-Zweig). Ein automatisches Update von 4.9.8 auf WordPress 5.0 erfolgte nicht, weil nicht automatisch von einem Zweig auf einen anderen Zweig aktualisiert wird. Für ältere Versionen (kleiner als 5.0) wurden keine Release-Pakete herausgegeben.
    Am 13. Dezember 2018 wurde das Sicherheits-Release 5.0.1 (Minor-Version, 5.0-Zweig) veröffentlicht, die aktuelle WordPress-Version war zu diesem Zeitpunkt 5.0. Auch in diesem Fall erfolgte selbstverständlich kein automatisches Update von einem Zweig auf einen anderen Zweig (4.9.8 auf 5.0.1).
    Allerdings wurden – da Sicherheits-Release – auch Pakete für die älteren WP-Versionen erstellt. 4.9.8 wurde automatisch auf 4.9.9 sowie 5.0 auf 5.0.1 aktualisiert (Minor-Update innerhalb desselben Zweiges) und natürlich erhielten auch alle anderen Zweige bis zur Version 3.7 diese automatischen Updates (4.7.11 auf 4.7.12, 3.9.25 auf 3.9.26, 3.7.27 auf 3.7.28 usw.).
    Langer Rede kurzer Sinn, automatische Aktualisierung:
    Nein
    4.9 oder 4.9.x nicht automatisch auf 5.0 oder 5.0.x
    4.8 oder 4.8.x nicht automatisch auf 4.9 oder 4.9.x auch nicht auf 5.0 oder 5.x.x
    usw.
    Ja
    4.9 oder 4.9.x automatisch auf höhere 4.9.x
    5.0 oder 5.0.x automatisch auf höhere 5.0.x
    usw.
    Wer von einem Zweig auf einen anderen Zweig upgraden will, also z. B. von 4.9.8 auf 5.0 oder aktuell von 4.9.9 auf 5.0.1, der muss dieses Update manuell anstoßen (oder per Konstanten oder Filter steuern) und dafür im WordPress-Adminbereich –> Dashboard –> Aktualisierungen –> auf den Button „Aktualisieren“ klicken.
    Du willst den Zweig nicht wechseln und hast das automatische Update deaktiviert?
    Für die Deaktivierung der automatischen Updates kann es verschiedene, nachvollziehbare Gründe geben. Man möchte vielleicht vor dem Update ein Backup anlegen oder man möchte die Aktualisierung lieber manuell durchführen und sich im Anschluss vergewissern, dass alles noch wie zuvor funktioniert und auch so aussieht.
    Die Gefahr ist zwar gering, dass diese kleinen Minor-Updates etwas zerstören, aber es lässt sich natürlich nicht komplett ausschließen.
    Wenn du die automatischen Updates deaktiviert hast oder deaktivieren willst, solltest du schon ganz genau wissen, was du da machst und dich sehr genau und zeitnah über Updates informieren und diese auch installieren.
    Auch mag es Gründe dafür geben, nicht auf einen höheren Zweig zu aktualisieren, wenn zum Beispiel das Theme, ein Plugin oder die Serverbedingungen nicht kompatibel sind.
    Falls der Support für dein Theme/Plugin aber vom Entwickler eingestellt wurde und er keine Updates mehr für das Theme/Plugin veröffentlicht, dann werden auch keine potenziellen Sicherheitslücken im Plugin oder Theme behoben! In solchen Fällen solltest du lieber das Theme/Plugin wechseln und das Update auf den aktuellen Zweig von WordPress durchführen.
    Wie funktioniert das Update von Minor-Versionen, wenn automatische Updates deaktiviert wurden?
    Wie anfangs bereits erwähnt wurde, sorgt das WordPress-Entwicklungs-Team dafür, dass alle WordPress-Versionen seit der Version 3.7 mit Sicherheits-Updates versorgt werden. Alle Release-Pakete können auch heruntergeladen werden.
    Manuell
    Um das Minor-Update zu installieren, musst du dir die aktuelle Version aus deinem Zweig herunterladen. Du kannst auch eines der englischen Release-Pakete verwenden, die immer zuerst, also vor den deutschsprachigen Paketen, verfügbar sind. Die deutschen Sprachdateien werden dann nach dem WordPress-Update zur Aktualisierung im Adminbereich bereitgestellt. Entpacke das heruntergeladene Zip-Archiv auf deinem Rechner (z. B. mit dem kostenlosen Programm 7-Zip).
    Bevor du weitermachst, erstelle erst einmal ein Backup deiner WordPress-Website.
    Backup vorhanden und auch überprüft? Gut! Als nächstes musst du mit einem FTP-Programm (oder vergleichbarem) auf deinen Webspace zugreifen. Navigiere dort zum Verzeichnis deiner WordPress-Installation, vergewissere dich, dass du im richtigen Ordner bist. Lösche die Ordner wp-includes und wp-admin.
    Jetzt öffne das entpackte Release-Paket auf deinem Rechner und den darin enthaltenen Ordner WordPress. Markiere nun alles außer den Ordner wp-content und lade die Dateien und die zwei Ordner wp-includes und wp-admin hoch in dein WordPress-Verzeichnis. Ersetze/überschreibe dabei die vorhandenen Dateien deiner WordPress-Installation auf dem Server.

    Mit einem Plugin
    Es gibt auch einen einfacheren Weg: Mit dem Plugin WP Downgrade | Specific Core Version soll man ein Up- oder Downgrade auf jede gewünschte WordPress-Version durchführen können (nicht selbst getestet).
    Doch auch hier gilt: Zuerst ein Backup anlegen!
    Gutenberg sollte KEIN Kriterium sein, das Update auf WordPress 5.0.1 zu meiden!
    Übrigens ist Gutenberg kein Grund auf dem 4.9-Zweig zu verweilen. Wenn du den neuen Block-Editor in WordPress 5.0 nicht magst oder er einfach noch nicht auf deiner Website funktionieren sollte, kannst du eines der beiden Plugins installieren, die dir das gewohnte vorherige Arbeitsumfeld, und somit auch den vorherigen Editor zurückbringen: Classic Editor (Support vom WordPress-Core-Team bis Ende 2021) oder Disable Gutenberg (Support vom Entwickler Jeff Starr vermutlich über 2021 hinaus).
    Denke aber auch bei diesem Update daran, vorher ein Backup zu erstellen!

    Ja, ihr habt richtig gelesen, es ist tatsächlich erlaubt, das Footer Copyright bei Addons und Styles von ThemeHouse zu entfernen. Ihr glaubt mir nicht? Dann schaut mal hier... 
    Ich finde das ist wirklich eine sehr grosszügige Geste. Dazu machen sie es euch auch noch sehr einfach, ihr braucht lediglich $config['removeThemeHouseBranding'] = true; zu eurer config.php Datei hinzufügen. Das funktioniert allerdings nicht mit allen Addons. Sollte das Copyright immer noch angezeigt werden, sucht in euren Template Modifications nach ThemeHouse Addons und deaktiviert bei denen einfach die Einträge, die mit Add copyright information gekennzeichnet sind.
    In Zeiten in denen immer mehr Addons kostenpflichtig sind und zusätzlich noch mit einem Copyright versehen werden, wäre es schön, wenn andere Coder sich ein Beispiel daran nehmen würden. Denn nicht jeder verdient mit seinem Forum Geld und kann es sich leisten, nachdem er ein Addon erworben hat, noch einmal zusätzlich für ein Branding Removal zu zahlen. Und in der Regel handelt es sich ja nicht nur um ein oder zwei, ehe man sich versieht besteht der Footer aus mehr Copyrights als anderen Inhalten 
    An dieser Stelle möchte ich einmal Jaxel löblich hervorheben, der es erlaubt einzelne Brandings zu entfernen, solange man ein allgemeines Copyright für seine Addons drin lässt. Oder Xon und Bob, deren zugegebenermassen recht teure Produkte generell ohne solche Hinweise daherkommen. Auch gut gefällt mir die Idee, "kleinere" Erweiterungen gratis, allerdings mit Copyright abzugeben und dem User die Wahl zu lassen, für die Nutzung ohne zu bezahlen, oder es einfach drinzulassen (s9e Media Sites zum Beispiel).
    Was mir nebenbei bemerkt auch aufgefallen ist, ist dass dieser ganze Copyright-Wahnsinn bei XenForo besonders verbreitet zu sein scheint. Während ich diesen Artikel geschrieben habe, habe ich mir zum Vergleich einmal eine von mir betreute IPS Community genauer angesehen. Auf dieser sind auch ein paar "Major" Addons im Betrieb, allerdings hinterlassen die kein einziges sichtbares Copyright. Nicht auf der Seite des entsprechenden Addons und schon gar nicht global.
    Liegt es wirklich daran, dass es anscheinend bei XF "so üblich ist", wie Mike es in seinem Blogpost auch angeführt hat? Wie auch immer, wie steht ihr denn zum Thema Brandings? Ich bin auf eure Kommentare gespannt, ihr braucht euch nichtmal anzumelden 
     
    Update vom 14.12.2810
    Die Addons von xenMade bündeln sich jetzt auch automatisch zu einem Branding (siehe hier im Footer). Habe ich leider erst erfahren, nachdem dieser Artikel bereits veröffentlicht war, sonst wäre es direkt mit drin. Danke dafür an au lait 
    Update vom 24.12.2018
    Und noch ein Update, bei xenMade habt ihr jetzt ebenfalls die Möglichkeit, selbst zu entscheiden ob ihr die Footer Brandings anzeigen wollt, oder nicht. Wie das funktioniert könnt ihr hier nachlesen. Eine sehr geile Aktion von au lait und ich würde mich freuen, wenn weitere Coder diesem Beispiel folgen.

    Kotzt es euch mittlerweile auch regelrecht an, auf fast jeder Seite die man aufruft erstmal diesen bekackten Cookie-Hinweis wegklicken zu müssen? Wenn es euch genauso geht wie mir, dann ist dieses kleine Browser-Plugin genau das richtige für euch! 
    I don't care about cookies ist unterm Strich soetwas wie ein Adblocker, nur das der eben keine Werbung entfernt, sondern diese nervige EU Cookie-Scheisse 
    Denn mal ganz ehrlich, was soll dieser Hinweis eigentlich? Wenn man ihn sieht, sind die Cookies für gewöhnlich eh schon gesetzt und den durchschnittlichen Besucher kümmert es sowieso nicht. Abgesehen davon, wer partout keine Cookies will, der kann sie auch generell blocken.
    Aber damit hier jetzt keine Diskussion über das Setzen von Cookies und Datenschutz entsteht, schnell wieder back to topic. Das Plugin ist für Chrome, Firefox, Opera und Pale Moon erhältlich, für Nutzer von Edge, Safari und andere Browser steht auf der Seite des Entwicklers eine Filterliste bereit, die mit Adblock Plus verwendet werden kann.
    PS: Testet auf eurem Smartphone doch einfach mal die aktuelle Version von Opera Mobile, dort ist ein vergleichbares Feature gleich mit eingebaut 

    Programme für die Verwaltung von Notizen gibt es ja etliche, die bekanntesten ihrer Art sind bestimmt Evernote, Google Keep oder One Note von Microsoft. Boostnote richtet sich in erster Linie an Entwickler und verfügt neben dem Syntax-Highlighting für unzählige Sprachen inklusive LaTeX und Markdown über viele Einstellungen, um individuelle Änderungen vorzunehmen.
    Vom Aufbau her funktioniert Boostnote eigentlich genauso wie alle anderen. Ihr legt Ordner bzw Notizbücher an (Spalte ganz Links auf dem unteren Screenshot), in denen ihr eure Notizen ablegen könnt (mittlere Spalte). Klickt ihr auf eine Notiz, wird der Inhalt in der rechten Hälfte angezeigt. Wenn ihr einen neuen Eintrag erstellt, habt ihr die Auswahl zwischen Markdown oder einfachen Codeschnippseln, von denen ihr mehrere in einer Notiz sammeln könnt. Zusätzlich könnt ihr Checklisten und Tags hinzufügen.
    Die Software an sich ist Open Source (GPLv3-Lizenz), also im Gegensatz zum bereits erwähnten Evernote und ähnlichen alternativen (Cacher, Snipit, my code stock) uneingeschränkt kostenlos nutzbar. Ein weiterer Pluspunkt ist die Verfügbarkeit auf vielen Systemen. Neben Clients für Windows, Linux und Mac gibt es auch Apps für Android und iOS, welche ich zum Beispiel bei Gisto vermisse. Das einzige was fehlt, ist eine Browser-Variante, falls man mal nicht am eigenen Rechner ist. Eine Synchronisation der Daten ist ebenfalls möglich, allerdings nicht bequem über eine Cloud des Herstellers. Dafür könnt ihr ganz einfach auf einen eigenen Fileserver ausweichen, oder Dropbox benutzen.

    Alternativ könnt ihr auch mal einen Blick auf Joplin werfen, ist auch nicht schlecht. Wenn euch das allerdings alles schon zu viel an Features ist und ihr eher ein einfaches aber elegantes System sucht, um eure Notizen plattformübergreifend zu verwalten, ist Simplenote von Automattic (WordPress) sehr empfehlenswert. Als preiswerte Alternative zu Evernote möchte ich hier noch Nimbus kurz erwähnen.
    Ich für meinen Teil verwende meist mehrere Tools parallel. Was mit Coding zu tun hat speichere ich zum Beispiel bei Boostnote, kleinkrams bzw. "Read Later" landet in der Regel bei Keep. Was benutzt ihr denn so? Würde mich sehr interessieren, was eure Favoriten sind, oder bevorzugt ihr die guten altem "Schmierzettel"?
    Über Kommentare freue ich mich immer, eine Anmeldung ist dazu nicht notwendig.

    Wer hätte es gedacht, Weihnachten ist dieses Jahr schon einen Monat früher 
    Kaum ein Addon wurde für XF2 so sehr angefragt, wie das gute alte Link Directory. Die Antwort war zwar zuerst immer nein, aber die Hoffnung das es doch noch erscheint hatte ich nie aufgegeben. Deshalb habe ich die alte Version hier auch nie deinstalliert, sondern als Legacy Addon behalten.
    Nach einer kurzen Alpha Testphase, an der auch ich teilnehmen durfte, wurde nun gestern die erste Beta für die Öffentlichkeit freigegeben. Ihr könnt allerdings bedenkenlos zugreifen, sie läuft einwandfrei 
    Auch der Import der alten Links hat 100%ig funktioniert und ist genauso leicht wie bei eigentlich allen Addons. Jetzt heisst es für mich natürlich einige hundert Einträge zu überprüfen, da garantiert diverse Seiten nicht mehr online sein dürften.
    Dazu kommen die ganzen Links, die sich in der Zwischenzeit in meinen Browser Bookmarks angesammelt haben. Ausserdem wollte ich bei der Gelegenheit noch die Kategorien neu organisieren, weshalb das Link Directory hier im Board wohl erst am Wochenende wieder verfügbar sein wird.
    Das deutsche Sprachpaket wird aber trotzdem schon im laufe des Tages hier im Ressource Manager erhältlich sein. Das Link Direktory selber bekommt ihr bei xenMade.

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